Leben
Will leben - voglio vivere
Will leben in diesem Dorf! Voglio vivere in quel paese povero!
Kennst du das Land?
Aus Mignon. Die Seele ist wie ein Fallschirm. Sie funktioniert nur, wenn sie sich öffnet.
Ligurische Impressionen.Höre der Stille zu
Der "Weg der Meditation" auf der Klosterinsel Isola San Giulio im Ortasee (Oberitalien)
Lebensmotto
Mein Lebensmotto - Publikumsabfrage am Weltgesundheitstag 2001
Essays
Brigitte Neumann:
Gerald Hüther:
Harald Renner:
Elmar Supe:
Kurzgeschichten für Grenzgänger
- Abgang
Brigitte Neumann
Abgang. Kurz vor Beginn der Morgendämmerung glitt der schummrige Lichtkegel einer Taschenlampe die Straße entlang. Die Gestalt dahinter war noch dunkler als die Nacht.
- Brillenträger (zweifach)
Harald Renner
Brillenträger. Die Brille nennt sich Vielmann. Sie kann sich ausknipsen.
Ist es so, wie es scheint? Oder scheint es so, wie es ist?
- Corrida
Harald Renner
Corrida. Werner hat eine neue Freundin. Julia. Spitzenfrau. Wirklich nichts für diesen Hochstapler. Ich kenne sie schon länger, war fast verlobt mit ihr.
- Das Geheimnis
Brigitte Neumann
Geheimnis. Felix trippelte ungeduldig von einem Fuß auf den anderen. Endlich hörte er hinter der Kurve das Motorengeräusch des Schulbusses.
- Das Versteckspiel hat ein Ende
Brigitte Neumann
Versteckspiel. Es ist windstill. Kein Grashalm und keine Blume auf der sattgrünen bunten Sommerwiese bewegen sich.
- Der Kontrolleur
Harald Renner
Kontrolleur. Sie hatte sich in den Atlas der menschlichen Anatomie versenkt. Hin und wieder schaute sie geistesabwesend aus dem Abteilfenster, ohne mich zu beachten.
- Der letzte Zug
Harald Renner
Letzter Zug. Fast geräuschlos glitt der letzte Nachtzug aus der Halle. Der Bahnsteig war leer, bis auf einen einzelnen Mann. Er hatte sich eine Zigarette angezündet und starrte dem Zug nach.
- Die Heimkehr
Brigitte Neumann
Heimkehr. Am nächsten Tag kehrte er zurück nach London. Seine Wohnung traf er so an, wie er sie verlassen hatte. Er meldete sich bei der Polizei. Dann rief er John an und lud ihm zum Tee ein.
- Die Wellen und das Meer
Brigitte Neumann
Wellen. Tschschschuuugggg, tschschuugg plätschern die Wellen in den Sand.
Lockend ruft die endlose Weite des tiefblauen Meeres wie seit ewigen Zeiten.
- Engelstrompete
Harald Renner
Engelstrompete. Julia fragte sich beim Anblick der cremefarbenen trichterförmigen Blüten, warum eine so giftige Pflanze "Engelstrompete" hieß.
- Erstes Treffen
Harald Renner
Erstes Treffen. Fröhlich winkend eilt ihr Marco auf dem Bahnsteig entgegen.
Auch Kerstin beschleunigt ihre Schritte. Sie umarmt ihn wie einen guten Freund.
- Farbe
Brigitte Neumann
Farbe. Fruchtgenuss in Rot - Energiezentralen in Grün.
- Fehltritt
Harald Renner
Fehltritt. Der Spielplatz besitzt den magischen Hundehaufen. Jasmin jubelt.
- Gewitternacht
Brigitte Neumann
Gewitternacht. Schwülwarme Hitze lag in der Luft. Maria schaute nach oben. Sie erschrak. "Kehr um", warnten sie innere Stimmen.
- Gold
Brigitte Neumann
Das Tüpfelchen zur Vollendung edler Speisen, eine Farbe für die Sinne.
- Herzenssache
Harald Renner
Herzenssache. Seit zehn Jahren nervten mich diese Herzrhythmusstörungen. Vermeidungsstrategien, die zunächst zu helfen schienen, waren auf längere Sicht unwirksam.
- Honig
Brigitte Neumann
Streich Honig auf die Wunden. Schlecken, staunen, heilen.
- Jetzt oder nie!
Brigitte Neumann
Jetzt oder nie. Alles läuft wie immer. Jede Minute scheint vorprogrammiert.
Ist das das Leben? Tick-tick, tick-tick, tick-tick…?
- Mein Barlavento
Harald Renner
Die Felsalgarve mit ihren malerischen Buchten wird auch Barlavento genannt."Dem Winde zugewandt" könnte man es übersetzen.
- Meisterkoch
Harald Renner
Meisterkoch. Annika ist meine Tochter. Wir mögen uns sehr. Uns verbindet die kreative Kochkunst. Adriano Celentano hat sich angesagt.
- Menschenkette
Harald Renner
Menschenkette. Gefährliche Ereignisse am Strande von Bakkum bij Castricum. Ein aussichtsloser Kampf?
- Morgengrauen
Harald Renner
Morgengrauen. Die Nacht, in der die Boisemanns verschwanden, war wolkenverhangen
und schwül.
- Paul träumt wieder (Apfelbaum)
Brigitte Neumann
Jetzt schläft er wieder in seinem Bett. Der Apfelbaum leuchtet wie die Flutlichtanlage eines echten Stadions.
- Reise aus der Dunkelheit
Brigitte Neumann
Reise aus der Dunkelheit. Torben fror. Es waren die Bilder jener Nacht vor fast einem Jahr. Da hatte er auch hier am Bahnsteig gestanden und auf den letzten Zug gewartet.
- Schichtwechsel
Brigitte Neumann
Schichtwechsel. Die junge Frau drehte sich um. "Jetzt ist sie bereit", schoss es Rebekka durch den Kopf. Sie beobachtete, wie sie die Hände vom Rücken nahm und auf den dicken, runden Bauch legte.
- Seltsam, im Nebel zu wandern
Brigitte Neumann
Nebelwanderung. Knut Feddersen lebte allein. Zwischen Aufstehen und Schlafengehen geschah fast nie etwas Ungeplantes. Auch dieser Donnerstag im November verlief zunächst wie gewohnt.
- Transmontana
Harald Renner
Transmontana. Alle gehen, dachte er. Nur ich bleibe. Weil ich mir treu bleiben will? Oder weil mir der Mut zur Veränderung und zum Wagnis fehlt, den mein Freund hat?
- Traum vom Paradies
Brigitte Neumann
Paradiestraum. Ob die verbotene Frucht ein Apfel war?
- Zauberhaft
Harald Renner
Zauberhaft. Mein Bruder trickst nur. Tante Hildegard kann wirklich zaubern. Und Houdini soll nicht sterben.![]()







