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Fit im Job - Gesundheitstipps für den Arbeitsplatz

Guten Tag, meine Damen und Herren, ich begrüße Sie am Gesundheitstelefon der Landeszentrale für Gesundheitsförderung in Rheinland-Pfalz e.V. Heute informieren wir Sie zum Thema „Fit im Job – Gesundheitstipps für den Arbeitsplatz“.

Irgendwie ist es immer dasselbe: Termindruck, Stress und Hektik am Arbeitsplatz. Jeder ruft und hat einen anderen Auftrag, will etwas anderes. Keine Zeit, um Aufgaben in Ruhe zu erledigen. Rückenschmerzen vom langen Sitzen vor dem Computer oder durch dauerndes Heben und Tragen. Müde Beine vom Hin- und Herlaufen auf langen Gängen. Pausen machen und in Ruhe essen – Fehlanzeige! Gesundheitsförderung am Arbeitsplatz – ein Luxus, den wir uns in der hektischen Zeit nicht leisten können? Das muss nicht sein! Mit ein paar Tipps und Tricks kann man sich fast nebenbei fit im Job halten.

1. Fit im Sitzen

Freuen Sie sich, denn Sie dürfen auch mal so richtig herumhängen auf dem Stuhl oder im Sessel. Einfach so – zur Entspannung. Und wenn Sie sitzen, dann aber richtig! Bitte keinen krummen Buckel machen und nach vorne durchhängen – das macht Sie nur müde und verspannt. Ihre Wirbelsäule ist elastisch und so sollten Sie auch sitzen: locker aufrecht, Schultern nach unten. Nutzen Sie Ihre Lehne als Stütze für Ihre Rückenmuskulatur. Kontrollieren Sie ab und zu mal Ihre Sitzposition, denn oft schleicht sich wieder ein „Durchsacken“ ein. Ihre Stimmung und Ihre Konzentration gehen dann mit in den Keller. Also Kopf hoch! Sind Ihre Schultern wieder oben? Dann ziehen Sie sie einmal bewusst hoch. Halten Sie die Spannung 10 Sekunden, dann lassen Sie sie wieder nach unten fallen.

2. Immer auf den Beinen – aber locker

Stehen ist besser als Sitzen. Gehen ist besser als Stehen. Laufen ist noch besser. Auch wenn Sie tagsüber im Job viel auf den Beinen sind, nutzen Sie jede Möglichkeit, Ihre „Muskelpumpe“, sprich Wadenmuskulatur, zu betätigen. An- und Entspannen – Wippen – Kreisen mit den Füßen – dies alles hilft die Blutzirkulation anzuregen, die Beine zu entstauen und die Muskeln zu lockern. Die Bauch- und Pomuskulatur ist ebenfalls dankbar für einige Übungen, denn allein durch „Herumstehen“ wird auch diese Partie schwach und schlapp. Aber nicht vergessen zu lächeln und zu atmen, so vermeiden Sie in eine „Press“atmung zu kommen oder die Luft anzuhalten. Gönnen Sie sich öfters eine kleine Pause, legen Sie die Beine dabei kurz hoch – auch das entspannt.

3. Keine Last mit der Last beim Heben und Tragen

Heben und Tragen lassen sich nicht vermeiden. Aber erst den Kopf einschalten, dann die Muskeln arbeiten lassen. Das heißt: erst denken – dann hoch die Kiste! Ihr Rücken wird es Ihnen danken. Auch häufiges Tragen von „leichten“ Dingen bringt Gewicht auf die Wirbelsäule. Auch wenn Ihre Bandscheiben als Stoßdämpfer vorhanden sind und den Druck abfangen, wird die gesamte Wirbelsäule durch eine falsche oder einseitige Belastung von Verschleißerscheinungen bedroht. Tragen Sie schwere Gegenstände in Bauchnabelhöhe nahe am Körper. Stützen Sie das Gewicht wenn möglich ab am Körper, auf dem Rücken oder den Schultern. Vermeiden Sie Drehungen des Oberkörpers.

4. Rundum entspannt

Gestresst, verkrampfte Schultermuskulatur, öfters Kopfschmerzen, Verdauungsstörungen, Herzstolpern, Schlafstörungen. Sind Sie das? Gönnen Sie sich im Alltag kleine Pausen! Sie haben dazu keine Zeit? Kein Problem, denn für kleine Übungen während der Frühstückspause, beim Autofahren, beim Telefonieren oder selbst kurz mal auf der Toilette, für diese „Zeit“ brauchen Sie keinen extra Termin. Danach fühlen Sie sich wohler, gelöster und rundum entspannt.
Schließen Sie die Augen und konzentrieren Sie sich ... Zählen Sie langsam zurück von 40 bis 0 ... Dann denken Sie mehrmals: „Ich bin ruhig und entspannt“... Nach 1 bis 2 Minuten zählen Sie von 1 bis 5. Bei der Zahl 4 ballen Sie die Fäuste und atmen tief ein. Bei 5 ausatmen, die Augen öffnen und denken: „Ich bin ganz frisch und munter!“ Wäre das was für Sie? Dann machen Sie mit: Spannung raus – gute Laune rein!

5. Wohl-Fühl-Ess-Tag

Einen Tag pro Woche, aber Woche für Woche: gönnen Sie sich einen „guten Tag“, einen „Wohl-Fühl-Ess-Tag“.
Holen Sie sich „Power“ durch ausreichende Zufuhr an komplexen Kohlenhydraten: Kartoffeln, Vollkornnudeln und Gemüse. Dazu Energie über Eiweiße, bevorzugt pflanzliche Eiweiße. Empfehlenswert sind Hülsenfrüchte und Nüsse. Sie benötigen auch Fette. Aber Achtung: Fett ist nicht gleich Fett. Bevorzugen Sie kalt gepresste Öle, wie beispielsweise Olivenöl, Leinöl und Borretschöl. Ballaststoffe sollten auch nicht fehlen. Essen Sie frisches Obst und Gemüse der Saison. Klar ist: Früchte essen ist besser als Fruchtsäfte trinken! Für Ihre Fitness brauchen Sie außerdem noch ausreichend Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente. Die sind enthalten in frischem Obst, Gemüse und Salaten. Dazu Wasser, das flüssige Lebenselixier. Optimal sind 2 bis 3 Liter pro Tag.
„Iss-Dich-fit-Tag“ heißt: Energiebeladen, aber nicht überladen und Essen mit Freude und Genuss.
Diese und viele weitere Gesundheitstipps zum Thema „Gesundheitsförderung in der Arbeitswelt“ hat die Landeszentrale für Gesundheitsförderung in Rheinland-Pfalz e.V. gemeinsam mit IBM in Form von witzig – attraktiven Postkarten-Sets zusammengestellt. Die Postkarten-Sets können unter der Nummer 06131 / 20 69 31 kostenfrei angefordert werden.

Unsere Adresse: Landeszentrale für Gesundheitsförderung in Rheinland-Pfalz e.V. (LZG), Hölderlinstraße 8, 55131 Mainz, Telefon 06131/2069-0.

Vielen Dank für Ihren Anruf und bleiben Sie gesund!